Scatto für iOSDatenschutzhinweis

Zuletzt aktualisiert 5. August 2026

Dieser Hinweis betrifft die Scatto-App für iOS selbst: was sie auf Ihrem Gerät speichert, was sie wohin sendet und was unser Push-Relay vorhält. Er ist bewusst getrennt von der Datenschutzerklärung von scatto.social, die die Instanz betrifft — den Server, auf dem Ihr Konto, Ihre Beiträge und Ihre Medien liegen. Wenn Sie sich mit der App bei scatto.social anmelden, gilt beides: dieser Hinweis für die App, jene Erklärung für den Server.

Scatto ist eine App für Pixelfed-Instanzen. Sie hat kein eigenes Backend außer dem unten beschriebenen Push-Relay und kein eigenes Kontosystem — Sie melden sich bei einer Instanz an, und dort liegen Ihre Daten.

Kurz gefasst: keine Analyse, keine Werbung, kein Tracking, keine Profilbildung und keine SDKs von Drittanbietern. Die App spricht mit der Instanz, bei der Sie sich anmelden, und — nur wenn Sie Benachrichtigungen einschalten — mit unserem Push-Relay und mit Apple.

Verantwortlicher

Verantwortlicher für die Verarbeitung personenbezogener Daten im Sinne der DSGVO ist:

Vinzenz Greger
Eschenweg 17
85640 Putzbrunn
Deutschland
info@hever.de

Siehe auch unser Impressum. Ein Datenschutzbeauftragter ist nicht bestellt, da die gesetzlichen Schwellenwerte dafür nicht erreicht werden.

Was die App auf Ihrem Gerät speichert

Nichts davon wird irgendwohin übertragen, außer wie unten beschrieben. Beim Abmelden werden Ihre Anmeldedaten gelöscht; beim Löschen der App verschwindet alles davon vom Gerät.

Was die App an Ihre Instanz sendet

Alles, was man von einer Pixelfed-App erwartet, über HTTPS und über die öffentliche API der Instanz: Ihre Anmeldung, die Beiträge, Fotos, Videos, Bildunterschriften, Alternativtexte und Kommentare, die Sie erstellen, sowie Ihre Interaktionen (Likes, Lesezeichen, Follows, Stummschaltungen, Blockierungen, Meldungen). Die Instanz sieht außerdem die technischen Daten, die jede Web-Anfrage mitführt — Ihre IP-Adresse, eine User-Agent-Kennung der App und die Zeitstempel der Anfragen.

Wie die Instanz damit umgeht, ist Sache der Instanz; für scatto.social ist es in der Datenschutzerklärung der Instanz beschrieben. Wenn Sie sich bei einer anderen Instanz anmelden, gilt deren Erklärung — wir haben darauf keinen Zugriff und keine Beziehung dazu.

Direktnachrichten sind nicht Ende-zu-Ende-verschlüsselt, in Pixelfed allgemein und damit auch in dieser App. Verwenden Sie sie nicht für vertrauliche Informationen.

Push-Benachrichtigungen

Push ist aus, bis Sie es einschalten. Wenn Sie es nie aktivieren, geschieht nichts aus diesem Abschnitt, es erreichen keine Daten unser Relay, und es verlässt nichts über Apple die EU beziehungsweise den EWR.

Warum es ein Relay gibt

Pixelfed versendet Benachrichtigungen über das Web-Push-Protokoll, das iOS-Apps nicht empfangen können: Apples Push-Transport ist APNs, ein anderes Protokoll. Deshalb betreiben wir unter push.scatto.social ein kleines Relay, das als Web-Push-Endpunkt auftritt, die Benachrichtigung von der Instanz entgegennimmt und sie als nativen Push an Apple weiterreicht. Es läuft auf demselben deutschen Server, auf dem auch scatto.social liegt.

Was beim Einschalten passiert

  1. Die App fordert von iOS ein Gerätetoken für Push an und sendet es zusammen mit einer Gerätebezeichnung und Ihrem Kontonamen (z. B. name@scatto.social) über HTTPS an das Relay.
  2. Das Relay erzeugt für dieses Abonnement ein Schlüsselpaar und übergibt der App eine Push-Endpunktadresse.
  3. Die App registriert diesen Endpunkt bei Ihrer Instanz.
  4. Von da an verschlüsselt die Instanz bei jedem Ereignis auf Ihrem Konto eine kurze Benachrichtigung und sendet sie an das Relay.

Das Relay liest Ihre Benachrichtigungen

Die Instanz verschlüsselt jede Benachrichtigung, und das Relay entschlüsselt sie — auf dem Server, nicht auf Ihrem Gerät, um Titel und Text zu lesen (etwa „vinz gefällt dein Foto“) und sie als den Text an Apple zu übergeben, den Sie auf dem Sperrbildschirm sehen.

Dass auf dem Relay entschlüsselt wird und nicht in der App, ist eine bewusste Vereinfachung: Sie erspart der App eine Notification-Service-Extension, um den Preis, dass das Relay den Benachrichtigungstext im Klartext sieht. Wir sagen das lieber deutlich, als es nur anzudeuten.

Der Benachrichtigungstext wird nicht gespeichert. Er liegt so lange im Arbeitsspeicher des Relays, wie das Weiterleiten dauert, und wird weder in die Datenbank noch in Logs geschrieben. Die Logs des Relays halten die Abonnement-ID fest, die Art der Benachrichtigung (Like, Follow, Kommentar …), die Badge-Zahl und etwaige Fehler — nicht den Titel, nicht den Text und nicht, wen er betraf.

Was das Relay vorhält

Eine Zeile je Abonnement, in einer kleinen Datenbank auf diesem Server:

GespeichertWas es ist
Abonnement-IDEine zufällige Kennung für diese Kombination aus App und Konto
APNs-GerätetokenApples Adresse für Ihr Gerät — nötig, um einen Push zuzustellen
SchlüsselpaarDie Schlüssel, mit denen Benachrichtigungen der Instanz entschlüsselt werden
GerätebezeichnungEin Name für das Gerät, damit ein Abonnement vom anderen zu unterscheiden ist
KontonameZu welchem angemeldeten Konto dieses Abonnement gehört
Zeitstempel der ErstellungWann das Abonnement registriert wurde
Badge-Zahl und EinstellungenDie Zahl ungelesener Elemente sowie Ihre Badge- und Ton-Einstellungen

Eine Anmerkung zur Gerätebezeichnung: Sie entspricht standardmäßig dem Gerätenamen, den iOS meldet, und auf den meisten iPhones enthält dieser Name den Vornamen der Besitzerin oder des Besitzers („Annas iPhone“). Sie dient allein dazu, zwei Geräte an einem Konto auseinanderzuhalten. Sie können Ihr Gerät in den iOS-Einstellungen unter Allgemein → Info → Name umbenennen, bevor Sie Benachrichtigungen einschalten; dann wird es so gespeichert, wie Sie es gesetzt haben.

Das Relay hält nicht Ihre Beiträge, Ihre Medien, Ihre Follower, Ihr Instanz-Passwort oder Ihr Instanz-Zugriffstoken.

Der Webserver vor dem Relay schreibt gewöhnliche Zugriffslogs — IP-Adresse, Zeitstempel und die Anfragezeile —, die 14 Tage aufbewahrt und dann gelöscht werden, sofern nicht ein einzelner Eintrag zur Aufklärung eines konkreten Sicherheitsvorfalls länger benötigt wird.

Apple

Einen Push zuzustellen bedeutet zwangsläufig, ihn an Apple Inc. (USA) zu senden, das APNs betreibt. Apple erhält Ihr Gerätetoken, Titel und Text der Benachrichtigung, die Badge-Zahl und die Kennungen, mit denen die App beim Antippen den richtigen Beitrag oder das richtige Profil öffnet. Apple ist unter dem EU-US Data Privacy Framework zertifiziert, für das die Europäische Kommission einen Angemessenheitsbeschluss erlassen hat (Art. 45 DSGVO).

Sie können diese Übermittlung vollständig vermeiden, indem Sie Benachrichtigungen ausgeschaltet lassen oder später ausschalten.

Ausschalten und Löschung

Schalten Sie Benachrichtigungen in der App oder in den iOS-Einstellungen aus, dann registriert sich die App nicht mehr für Push. Damit die Abonnementzeile selbst im Relay gelöscht wird, schalten Sie Benachrichtigungen aus und schreiben an info@hever.de — wir löschen sie dann. Push erneut einzuschalten, die App neu zu installieren oder sich erneut anzumelden ersetzt die vorhandene Zeile für dieses Gerät und Konto, statt eine zweite anzulegen.

Erhobene Daten in Apples Kategorien

Der Datenschutzfragebogen des App Store und das Privacy Manifest der App verwenden Apples eigene Kategorien. In diesen Begriffen erhebt die App:

Apple-Kategorie In der Praxis Mit Ihnen verknüpft? Tracking?
Geräte-IDDas APNs-Gerätetoken, für PushJaNein
Benutzer-IDIhr Kontoname auf der InstanzJaNein
Fotos oder VideosDie Fotos und Videos, die Sie postenJaNein
Andere NutzerinhalteDie Bildunterschriften, Alternativtexte und Kommentare, die Sie schreiben; der Benachrichtigungstext, der durch das Relay läuftJaNein
Andere DatenDie Gerätebezeichnung; die Adresse der Instanz, mit der Sie sich verbindenJaNein

Fotos und Videos sind unter ihrer eigenen Kategorie angegeben, statt in „andere Nutzerinhalte“ eingeschlossen zu werden: Sie zu posten ist der Zweck der App, und die eigene Kategorie sagt das deutlich.

All das wird ausschließlich für die Funktionalität der App erhoben. Nichts wird für Werbung, Marketing, Analyse, Personalisierung oder Produktmessung verwendet. Nichts wird für Tracking verwendet, wie Apple es definiert: keine Daten werden mit Daten aus Apps oder Websites anderer Unternehmen zusammengeführt, und keine werden an Datenhändler oder Werbenetzwerke weitergegeben. Die App enthält keine SDKs von Drittanbietern für Analyse, Absturzberichte oder Werbung.

Rechtsgrundlagen

Speicherdauer

Ihre Rechte

Nach der DSGVO haben Sie das Recht auf Auskunft (Art. 15), Berichtigung (Art. 16), Löschung (Art. 17), Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18), Datenübertragbarkeit (Art. 20) und Widerspruch (Art. 21) sowie das Recht, eine Einwilligung jederzeit mit Wirkung für die Zukunft zu widerrufen (Art. 7 Abs. 3). Für alles, was auf der Instanz liegt, nutzen Sie deren eigene Werkzeuge und deren Datenschutzerklärung. Für alles, was die App oder das Relay hält, schreiben Sie an info@hever.de.

Sie haben außerdem das Recht, sich bei einer Aufsichtsbehörde zu beschweren (Art. 77). Für uns zuständig ist das Bayerische Landesamt für Datenschutzaufsicht (BayLDA), Promenade 27, 91522 Ansbach. Sie können sich auch an die Behörde Ihres Wohn- oder Arbeitsorts wenden.

Kinder

Sie müssen mindestens 16 Jahre alt sein (oder das in Ihrem Land geltende Mindestalter für die datenschutzrechtliche Einwilligung, falls dieses höher ist), um die App mit scatto.social zu nutzen.

Änderungen

Wir können diesen Hinweis aktualisieren. Wesentliche Änderungen werden auf scatto.social bekannt gegeben und hier nachgeführt, mit aktualisiertem Datum oben.

Kontakt

Fragen oder Anliegen: info@hever.de.

Dies ist die deutsche Fassung des englischen App Privacy Notice. Beide beschreiben dieselbe Verarbeitung.